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  • Meine Haare sind glanzlos, lassen sich schwer kämmen und halten keine Form.

    Stumpfe, glanzlose Haare können auf eine Unterfunktion der Talgdrüsen hinweisen. Auch chemische und mechanische Einflüsse verhindern die Lichtreflexion, dadurch wirken die Haare stumpf und matt. Trockenheit bedingt ein Abstehen der Schuppenschicht, die Haare verhaken sich ineinander und werden durch Bürsten und Kämmen zusätzlich belastet. Festigkeit und Spannkraft gehen verloren, Haarbruch (Spliss) kann die folge sein. Tipp: Lassen Sie die Spitzen regelmäßig schneiden und pflegen Sie die Haare mit Feuchtigkeitskuren. Vermeiden Sie heißes Föhnen und vor allem chemische Behandlungen so lange, bis die Haare einen akzeptablen Gesundheitszustand erreicht haben.

  • Wie entsteht Spliss?

    Bei einer Haarlänge von 20 cm weist das Haar vom Ansatz bis zur Spitze unterschiedliche Strukturen auf. Vom gesunden Ansatz über leicht poröse und trockene Längen bis zu den strapazierten Spitzen. Die Ursachen sind vielfältig. Langes Haar wird im laufe der Zeit vielen mechanischen, chemischen und witterungsbedingten Einflüssen ausgesetzt, die die Haarstruktur unterschiedlich schädigen. Haare waschen, föhnen und ständiger Körper- bzw. Kleidungskontakt reiben das Haar im wahrsten Sinne des Wortes auf. Dazu ein Beispiel: Das Haar wächst ca. 1,5 cm im Monat. Bei einer Länge von 20 cm hat das Haar etwa 250 Wasch- und Föhnprozeduren hinter sich, dadurch neigen die Haarspitzen verstärkt zu Spliss. Tipp: Lassen Sie den Spliss unbedingt durch einen Haarschnitt entfernen, um eine weitere Spaltung zu verhindern.

     

  • Wie kann ich Spliss vorbeugen?

    Gesplisste Haare sollten erst einmal so gründlich wie möglich von Ihrem Friseur/Ihrer Friseurin   durch einen guten Haarschnitt entfernt werden. Denn gesplisste Haare lassen sich nicht mehr verschließen. Waschen sie die Haare jeden Tag und verwenden sie dazu ein sehr mildes Shampoo. Für die Pflege der Spitzen wenden sie einen Conditioner mit kurzer Einwirkungszeit an. Die Länge der Einwirkungszeit ist dabei nicht so sehr ausschlaggebend wie die Regelmäßigkeit der Anwendung. Bei dickeren Haaren können Sie den Conditioner nach dem Föhnen in geringer Menge in die trockenen Haare einkneten. Verteilen Sie dazu den Conditioner in den Handflächen und pressen das Produkt in die Spitzen. Kämmen Sie die Haare danach nicht sofort, damit das Produkt  Zeit hat, in die Haare einzudringen.

  • Ich habe sehr kurze Haare und wasche sie jeden Tag, manchmal auch zweimal. Gibt es einen Trick gegen die Austrockung der Kopfhaut?

    Ja. Sie können ihr Shampoo problemlos mit Wasser in einem Verhältnis von 1:2 verdünnen. Ihre Haare und die Kopfhaut sind ja nicht schmutzig und benötigen deshalb auch keine Intensivreinigung. Verwenden Sie trotzdem ein mildes Shampoo, um den Austrocknungseffekt zusätzlich niedrig zu halten.

  • Wie kann ich meine Haare vor Chlorwasser schützen?

    Chlor ist auf Dauer nur dann Substanz schädigend, wenn es nach dem Schwimmen nicht ausgewaschen wird. Das Haar wird hart und fühlt sich nach dem Trocknen strohig an. Waschen Sie deshalb ihre Haare nach jedem Schwimmbadbesuch mit einem sanften Shampoo und verwenden Sie einen leichten Conditioner zum Schließen der Schuppenschicht.

  • Bringt häufiges, kräftiges Bürsten mehr Glanz ins Haar?

    Leider nicht. Omas viel beschworene 100 Bürstenstriche schaden den Haaren eher. Durch ständiges Bürsten, vor allem mit minderwertigen Borstenqualitäten, bricht oft die Schuppenschicht auf, Spliss kann im schlimmsten Fall die Folge sein. Bürsten Sie Ihre Haare morgens und abends so lange vorsichtig durch, bis sie frei von Verflechtungen sind, das reicht. Dann stellt sich Lichtreflexion und damit Glanz ein.

  • Wissenswertes. Tipps und Tricks.

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