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  • Warum wird die Dauerwellflüssigkeit mit einer Salzlösung abgespült?

    Während des Dauerwellprozesses quillt das Haar um über das Doppelte seines normalen Durchmessers auf. Dadurch werden sehr viele Salz-Ionen im Haar abgelegt. Spült man die  Wellflüssigkeit unmittelbar mit Wasser ab, kommt es im Haarinneren zu einem starken osmotischen Druck und damit zu einer explosionsartigen weiteren Quellung des Haares. Ein solches Verfahren  ist  für die meisten Haarschäden durch eine Dauerwelle  verantwortlich. Das Abspülen der Wellflüssigkeit mit einer Salzlösung hingegen verhindert dies. Erst danach wird gründlich mit Leitungswasser nach gespült.

  • Warum brechen mir nach der Dauerwelle an manchen Stellen die Haare ab?

    Haare können nahe der Kopfhaut, abbrechen, andere an den Spitzen. Haarbruch an der Kopfhaut entsteht meist durch  zu stramme oder die bei flachen Gummis verdrehte Befestigung auf den Haarwickeln. Die Aufweichung des Haares durch die Dauerwelle unterstützt die Auswirkung des Drucks der Gummis und es kommt zum Bruch. Wenn Gummis über den Haarwickel gespannt sind, sollten spezielle Plastikstäbchen, die zwischen Gummi und Wickel gesteckt werden, für weniger Druck sorgen. Spitzenbruch entsteht meist dann, wenn sehr poröse und trockene Haare mit zu starken alkalischen Wellprodukten behandelt werden: Die Spitzen trocknen noch stärker aus, das Haar kann dem Zug durch Bürste und Kamm nichts mehr entgegensetzen und bricht. Dagegen können Sie Folgendes tun: Sie verzichten ganz auf eine Dauerwelle. Oder:  Sie verzichten auf die Behandlung der Spitzen und lassen nur den gesunden Nachwuchs umformen. Oder: Sie lassen die geschädigten Haarspitzen schneiden.

  • Ist es besser das Haar vor oder nach der Dauerwelle zu schneiden?

    Einerseits sollten Haare nach einer Dauerwelle nicht zu stark gekämmt und damit gedehnt werden, da sich dies negativ auf die Sprungkraft auswirken kann. Andererseits birgt der Wickelprozess Fehlerquellen wie umgeknickte Spitzen. Beim Schnitt nach der Welle werden diese Spitzen entfernt und die Haare fallen besser. Ein weiterer Vorteil: Der durch die Welle veränderte Fall der Haare kann in den Haarschnitt einbezogen werden. Das Ergebnis wird in den meisten Fällen harmonischer ausfallen. Wenn es die Spannkraft des Haares also zulässt, ist es besser, die Haare nach der Welle zu schneiden.

  • Was ist das Besondere der sauren Dauerwelle?

    Die saure Dauerwelle verzichtet weitgehend auf  Alkalität. Ganz ohne diesen Quellfaktor geht es aber doch nicht. Er kommt folgendermaßen zustande: Haut und Haar haben einen natürlichen pH-Wert von 5,5. Eine saure Welle hat meist den pH-Wert von 6,0 bis 7,0. Damit ist sie für das Haar immer noch alkalisch, aber abgeschwächt.  Der alkalische Prozess fällt moderater aus und die Haare werden weniger geschädigt. Die saure Welle wird deshalb meist bei trockenen, porösen oder anderweitig gestressten Haar eingesetzt.

  • Es gibt so viele Dauerwellen. wie soll ich da den Überblick behalten?

    Es gibt nur eine Dauerwelle! Lassen Sie sich nicht von verschiedenen Bezeichnungen wie saure Welle, Milchwelle, Biowelle, alkalische Welle, Minipli usw.  aus dem Konzept bringen. Alle Dauerwellen beruhen auf dem gleichen chemischen Prozess. Sehr vereinfacht ausgedrückt: Die Sauerstoffverbindungen des Haares werden durch Zugabe von Wasserstoff ersetzt und damit die Lösung der Schwefelbrücken ausgelöst. Nach dem Einwirkungsprozess werden die Schwefelbrücken durch den umgekehrten Vorgang (Fixierung) in ihrer durch den Wickler hervorgerufenen Form wieder gefestigt. Dieser Vorgang kann mehr oder weniger schädigend bzw. schonend durchgeführt werden. Deshalb gibt es auch die vielen unterschiedlichen Namen für denselben Vorgang.

  • Krause, Locken oder Wellen - wo liegt das Geheimnis?

    Es gibt kein Geheimnis. Es gibt nur eine Möglichkeit, das Haar in die gewünschte Form zu bringen – und das ist das Aufdrehen auf einen Wickel. Der Durchmesser des Wickels bestimmt die Stärke der Umformung: große Wickel ergeben weiche Locken und Wellen, kleine Wickel stehen für starke bis krause Ergebnisse.

  • Meine Dauerwelle ist zu kraus. Wie bekomme ich die Haare glatter?

    Das ist allerdings ein Problem! Bleibend kann das Haar nur durch den neuerlichen Einsatz von Chemie geglättet bzw. entspannt werden. Wenn es die erste Dauerwelle in Ihren Haaren ist, besteht diese Möglichkeit, vorausgesetzt die Haarspitzen sind in einem guten Zustand. Ist das Haar schon mehrmals dauergewellt, kann diese Prozedur aber zu einer nachhaltigen Schädigung führen. Dann sollten Sie mit dem nächsten Chemieeinsatz – egal welcher Art – mindestens 3 bis 4 Monate warten.

  • Formwelle = Dauerwelle. Und was Sie sonst noch wissen sollten.

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